Muay Thai

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Muay Thai ist unbestritten eine der effektivsten Kampfkünste der Welt. Übersetzt bedeutet Muay Thai freies Boxen (Thai = frei, Muay = Boxen). Im westlichen Sprachgebrauch werden anstatt der thailändischen Bezeichnung "Muay Thai" oft auch die Ausdrücke Thai-Boxing oder Thai-Boxen        verwendet.

Bis vor einigen Jahren war Muay Thai nur Insidern bekannt, doch durch Film und Fernsehen und die Aktivitäten der regionalen und nationalen Muay Thai-Verbände wächst die Popularität und der Bekanntheitsgrad dieses Sports zusehends. Großes Interesse an Muay Thai wurde beispielsweise durch den Film "Ong-Bak" geweckt, der erst kürzlich in den Kinos zu sehen war.

Muay Thai wird oft mit dem verwestlichten Kickboxen verwechselt. Dabei handelt es sich beim Kickboxen um eine deutlich reduzierte Form des Muay Thai: während beim Kickboxen neben den eigentlichen Faustschlägen zusätzlich noch Tritte mit dem Fuss erlaubt sind, umfasst Muay Thai noch eine ganze Vielfalt von (sehr effektiven) Stößen und Schlägen mit Ellbogen und Knien. Einzigartig ist beim Muay Thai auch das so genannte Clinchen. Im Nahkampf, dem Clinch, ist das Festhalten des Gegners (auch beim Schlagen, Treten oder beim Einsatz von Knie- oder Ellenbogentechniken) ausdrücklich erlaubt. Weiter fehlen dem Kickboxen traditionelle Elemente des Muay Thai wie beispielsweise der Whai Kru, das traditionelle tanzähnliche Ritual vor dem eigentlichen Kampf, in dem der Kämpfer seinem Trainer und seiner Schule Respekt zollt. Kickboxen könnte man also als eine beschnittene Art des Muay Thai bezeichnen.

Bei Muay Thai handelt es sich nicht um eine "alte" Kampfkunst, die künstlich im Sinne der Traditionspflege am Leben gehalten wird, sondern um einen Sport, der lebendig ist wie eh und jeh. In Thailand, der Heimat des Thai-Boxens, ist Muay Thai Nationalsport wie bespielsweise in Deutschland Fußball. Erfolgreiche Kämpfer werden dort verehrt wie bei uns Fußball- oder Popstars - im Fernsehen werden regelmäßig Kämpfe aus den berühmten Kampfarenen übertragen.

In der Budoschule Rübesam wird Muay Thai im ursprünglichen Sinn unterrichtet: neben dem Training der eigentlichen Kampftechniken werden die Schüler auch in traditionellen Elementen des Muay Thai (wie z.B. dem Whai Kru) unterwiesen. Jedem Schüler steht es selbstverständlich frei zu entscheiden, ob er Muay Thai als Fitness-Sport, zur Selbstverteidigung oder als Wettkampf-Sport betreiben möchte. Eines wird jedem Trainierendenin der BSR schnell klar werden: beim Muay Thai handelt es sich nicht um einen wüsten Prügelsport, sondern um eine traditionelle und hoch effektive Kampfkunst, die in Art und Vielfältigkeit ihresgleichen sucht.

Muay Thai in der BSR-Akademie

Unser Trainerteam wird unterstützt und ausgebildet durch Rolf Vennemann, dem Präsidenten des Baden Württembergischen Thai Box Verbandes. bietet für Dabei bietet das Training jeden Interessenten eine Palette an klassischen Muay-Thai Techniken, Partner-Übungen und Selbstverteidigungsformen des Muay-Thai, bis hin zum Sparring( Wettkampf). Im Vordergrund unseres Trainings steht aber der Erlebnis- und Spaßfaktor. Die Interessenten sollen einfach die Angst, welche vor der Ausübung einer solchen Sportart besteht, verlieren. Diese Angst eines Anfängers ist auch leicht erklärbar. So wird doch in vielen Clubs, nach der Methode, hau drauf, gearbeitet. Keine intensive Schulung der Einsteiger mit Techniken und Kondition, sowie Kraftsteigerung, welche ja zunächst die Grundlage bilden soll, damit eine ordentliche Partnerübung gemacht werden kann. Es wird häufig Sparring, ohne Vorkenntnisse gemacht, mit einer erheblichen Verletzungsgefahr, welche sich viele Berufstätige sich heute gar nicht mehr leisten können.

Wir bemühen uns, jeden Interessenten, unabhängig vom Alter, sowie Jugendlichen, Männer und Frauen, diese sehr effektive Kampfsportart, ohne Stress, beizubringen. Wir achten besonders darauf, das während der Übungen keine unnötigen Verletzungen, durch Unachtsamkeit, Unkenntnis oder falschen Ergeiz entstehen. Im Grunde kann jeder gesunde Mensch diese wirksame Kampfsportart erlernen.