Kae In Sog In

Banner neu1

find-us-on-facebook

 


Selbstverteidigung für Menschen mit Handicaps.
Geht das?

Diese Art der Selbstverteidigung wurde in vierjähriger Zeit von Fachübungsleiter / Rehabilitationssport Horst M. Kohl aus Wiesenbronn entwickelt. Dazu war es nötig, viele andere Kampfkunst/sport Stile zu studieren. Diese Stile/Richtungen gaben viele Techniken preis, die wiederum für verschiedene Behinderungsformen anwendbar waren. Fanden wir keine, mussten wir selbst welche entwickeln. Eine hochinteressante Betätigung. Am Ende war dann die Freude auf beiden Seiten groß, die Technik entwickelt zu haben, die der gehandicapte Sportler brauchte.

Enttäuschend waren die vielen Gespräche mit sog. "Insidern". Bemerkungen wie: "Totgeburt" oder, was willst du mit Behinderten, die begreifen es doch nicht... waren an der Tagesordnung. Das ging schon manchmal an die Substanz. Was aber Mut machte, war zu beobachten, wie engagiert die "Menschen mit Handicaps" das Training annahmen, und lernten. Ergo: es waren also die gehandicapten Menschen selbst, die mir immer wieder Mut machten, an dem fest zu halten, was ich mir zum Ziel machte. 1995 war ich noch alleine mit dem Training und der Planung beschäftigt. Deshalb die Formulierung mit (ich und mir).


Kae-In-Sog-In heißt in unsere Heimatsprache übersetzt: Vielfalt. So genannt, weil es eine Vielfalt an Behinderungsformen/Arten gibt. Die wiederum erfordern eine Vielfalt an Selbstverteidigungstechniken.
Mittlerweile erkennen viele bundesdeutsche Behinderten-Landessportverbände in unterschiedlicher Form dieses Kae-In-Sog-In an. Dazu gehört auch die Ausbildung zum/zur

"Übungsleiter/in Selbstverteidigung für Menschen mit Handicaps"
Kae-In-Sog-In

Der Bundesverband der Lebenshilfe in Marburg wünscht eine weite Verbreitung des Kae-In-Sog-In. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Berlin weist in einer Umfrage-Broschüre aus dem Jahr 2001 auf Kae-In-Sog-In hin.

Gerade für Menschen mit Handicaps ist es wichtig, sich gegen Übergriffe schützen zu können. Kae-In-Sog-In bietet eine solche Möglichkeit, ganz persönlich für sich Selbstverteidigung zu erlernen, auch um sich im Leben behaupten zu können. Es fördert das Selbstwertgefühl und schenkt Selbstvertrauen.

Sportliche Betätigung ist besonders wichtig für Menschen mit Handicaps, um eine ganzheitliche Rehabilitation und Sozialisation zu ermöglichen.

Kae-In-Sog-In wurde um zwei Sportarten erweitert.
Es kamen hinzu der wettkampfmäßige Blasrohrsport auf 5m, 7.50m und 10m Distanz.

Slow-Motion-Arts die langsame und sanfte Bewegungslehre bildet die dritte Disziplin. Diese besitzt einen besonderen Stellenwert im Kae-In-Sog-In. Man kann sie beinahe als unterstützende Maßnahme in der Selbstverteidigung betrachten. Slow-Motion-Arts wirkt günstig auf das Gleichgewicht ein, es beeinflusst das Herz-Kreislaufsystem die Atemfunktion, den Knochenaufbau und fördert die Entspannung. Auch dient Slow-Motion der Beruhigung der Nerven und fördert das Ablegen aller Überreizungen.

Horst M. Kohl
Bundestrainer und Begründer

Andreas Rübesam absolvierte die Prüfung zum Fachübungsleiter und gleichermaßen Stellvertreter von Horst Kohl. A.R. hielt verschiedene      Seminare und Workshops im Kae In Sog In in verschiedenen Einrichtungen, in Bamberg, Würzburg, Straubing, München, Ulm, Heidenheim,     Kitzingen ab. Er betreut seit 2004 eine Gruppe in Ulm (Club der Körperbehinderten und Ihrer Feunde).

Aus Datenrechtlichen gründen werden hier keine Fotos von Seminaren veröffentlicht. Bei Interesse an Seminaren, Workshop etc. wenden sie sich gern an Herrn Rübesam persönlich.